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Eco-Camping als nachhaltiger Aufenthalt in der Natur

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Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Ob beim täglichen Einkauf oder umfassenderen Anschaffungen – der ökologische Gedanke spielt inzwischen überall eine große Rolle. Auch vor dem touristischen Bereich macht „think green“ nicht halt.

So ist es nicht verwunderlich, dass viele Campingplätze, nicht nur in Deutschland, sich inzwischen als „Eco-Camping“-Anbieter zertifizieren lassen. Doch was bedeutet das und was kann man selbst tun, um beim Urlaub im Freien nachhaltig campen zu gehen?

Nachhaltig Campen – Ressourcen schonen und der Umwelt etwas Gutes tun.

Nachhaltigkeit hat auch immer etwas mit Ressourcen zu tun. Und so geht es beim Eco-Camping gleichermaßen darum, sorgsam und effizient mit Wasser und Strom umzugehen.
Auch Materialien, welche zum Betreiben eines Campingplatzes benötigt werden, sollen sorgfältig gewählt und eingesetzt werden. Sofern möglich, ist es gut, nicht nur Strom aus erneuerbaren Quellen zu nutzen, sondern auch Technik und Geräte zu verwenden, welche Energie sparen und effizient arbeiten. Das gilt in allen Bereichen des Platzes – von der Beleuchtung im Sanitärbereich bis hin zum Drucker im Anmeldebüro.

Recycling und Wiederverwendung von Materialien auf Campingplätzen

Auch die Entsorgung von Müll und Abwasser muss möglichst umweltschonend erfolgen. Es versteht sich von selbst, dass Unrat nur in den entsprechenden Abfallbehältern und nicht im umliegenden Naturgebiet entsorgt wird. Als Camper kann man hier helfen, in dem man sich auf den Campingplätzen an der Mülltrennung beteiligt und wo möglich Abfälle vermeidet. Nehmen Sie eigene, abwaschbare Becher für den Coffee to go und verzichten Sie generell auf Plastikbestecke und -geschirr. Dafür kann man auf dem Platz ganz klassisch das Campinggeschirr aus schnell nachwachsenden Bambus abwaschen und mehrfach nutzen.

5 Tipps: Das kann man selbst für nachhaltiges Campen auf Campingplätzen tun

  1. Anfahrt und Wohnmobil

Wenn man in den Zelturlaub fährt kann schon bei der Wahl des Camping-Platzes darauf geachtet werden, dass hier sorgsam mit Strom und Wasser umgegangen wird.
Im Übrigen gibt es neue, verbrauchsarme Wohnmobile mit niedrigem Treibstoffverbrauch und optimierten Energiewerten. Es gilt: Jeder tut, was er kann.
Schon die Entscheidung für einen nachhaltigen Camping-Urlaub im eigenen Land kann jede Menge CO2 einsparen.

  • Strom sparen und erzeugen

Auch bei ihrem Aufenthalt auf dem Campingplatz im Grünen können sie selbst etwas für die Nachhaltigkeit beim ECO-Camping tun. Zum einen können auch in Wohnmobilen sparsame Leuchtmittel und energieeffiziente Technik in Küche und Wohnbereich eingesetzt werden – doch der Clou ist, wenn Sie diese dann mit selbsterzeugtem Strom betreiben. Mit nachrüstbaren Solar-Panels und entsprechenden Anschlüssen ist dies überhaupt kein Problem. Außerdem machen Sie diese Panels auch unterwegs unabhängig von der Stromversorgung auf dem Platz.

  • Wasserverbrauch und -nutzung
    Wenn Sie sich bei Ihrem Aufenthalt für einen zertifizierten nachhaltig arbeitenden Campingplatz entschieden haben, ist es oft ratsamer die sanitären Anlagen dort zu nutzen, anstelle der im Wohnmobil. Duschen, Klos und Wasserhähne sind mit Wasserspar- und zum Teil Regenwassermodulen ausgestattet. Ihr individueller Verbrauch ist also deutlich besser als beim eigenen Campingmobil.

Als geübter Camper wissen Sie sicher, dass man z.B. Beispiel Abwasch sammelt und gemeinsam abwäscht, um Wasser zu sparen. Nach dem Schwimmen duschen gehen, geht übrigens auch mit solar-gewärmten Wasser! Nutzen Sie dafür unsere Solar-Dusche!

  • Regional und saisonal kaufen

Was zu Hause gilt, kann im Camping-Urlaub zu einer tollen Erweiterung des eigenen Speiseplans führen. Nutzen Sie die regionalen Märkte und Bio-Läden und kaufen sie da frische Lebensmittel der Saison. Probieren Sie gern etwas Neues – so erweitern Sie den eigenen Geschmackshorizont und vermeiden lange Anfahrtswege für die benötigten Produkte und Nahrungsmittel.

  • Entdecken und achten Sie die Natur in der unmittelbaren Umgebung

Für die meisten Camper ist eine gewisse Naturverbundenheit und ein gesundes Umweltbewusstsein ganz normal. Klar der Aufenthalt in der grünen Umgebung tut gut. Das gelingt natürlich nur, wenn die umliegenden Flächen nicht verschmutzt werden und keine Teile von Pflanzen oder gar Tiere entnommen werden. Nehmen Sie mitgebrachten Abfall immer wieder mit und lassen Sie nichts im Wald liegen, das vorher nicht auch auf natürliche Weise dahin gelangt ist.

Nutzen Sie Fahrräder für Erkundungstouren oder genießen Sie die frische Luft bei Wanderungen in der Natur. Häufig bieten sich viele schöne Ausflugsziele und Erlebnisse in Wiesen und Wäldern – für Familien gibt es in vielen Regionen naturpädagogische Angebote vom Kräuterspaziergang bis hin zum spannenden Floßbau. Auf diese Weise verbindet sich Ecocamping mit Abenteuern in der Natur.